Die Bewohner in Vedersö Klit ernährten sich früher ausschliesslich von
Landwirtschaft und Fischerei. Fast alle hatten etwas mit dem Meer zu tun. Viele
waren mit dem Rettungswesen verbunden. Das Rettungsboot, die
Rakete und
anderes Rettungsmaterial waren in dem Haus auf dem Platz vor dem Hotel
untergebracht.
Viele Bauernhöfe sind heute stillgelegt und das Land in Ferienhausgebiete und
Campingplätze umgewandelt. Die Fischerei wird nicht mehr vom offenen Strand aus
betrieben.
Ferienhäuser in Vedersö Klit gibt es seit den 30er Jahren, in
den 60er und 70er beschleunigte sich die Entwicklung, und das Gebiet wurde zu
dem, was es heute ist. Frühere Äcker sind heute mit vielen schönen Häuser mit
viel Bepflanzung überbaut, dank vorausschauender Leute, die eine Bauverordnung
annahmen. Diese bestimmt, dass alle Grundstücke eine bestimmt Mindestgrösse
haben müssen, dass alle Ferienhäuser gemauert und mit Stroh gedeckt sein und die
landschaftstypischen Giebel haben sollten. Dies bewirkt, dass Vedersö Klit heute
als eines der schönsten Gebiete an der Westküste Jütlands steht. Wir sind
deshalb alle dazu verpflichtet die Umwelt zu schützen, die hier geschaffen
worden ist.
Es gibt keine Küstensicherung in Vedersö Klit und mit dem
Meer als Nachbar bedeutet dies, dass jedes Jahr durchschnittlich 1 m der Dünen
vom Wasser "gefressen" wird, wobei die Dünen selbstständig nach Innen geschoben
werden. Bei den grossen Herbst- und Winterstürmen kann das Meer jedesmal 15-20 m
wegnehmen. In den Dünen bei Vedersö Klit steht ein grosses, dreieckiges
Holzmonument, ein sogenanntes Seezeichen. Dieses wurde früher von den Schiffen
als Kennzeichen benützt, wo an der
Westküste man sich befand.